Ein Service der Ellenbogensprechstunde der Orthopädie des Klinikums Dortmund




Der instabile Ellenbogen:


Was ist eine Ellenbogeninstabilität ?


Es handelt sich um eine teilweise oder vollständige, vorübergehende oder dauerhafte, Ausrenkung des Ellenbogengelenkes. Bedingt durch eine Schwäche der Bänder wird der Ellbogen instabil.



Wie entsteht eine Instabilität des Ellenbogens ?

Nach einem Sturz auf den Arm kann das Ellenbogengelenk instabil werden. Wenn es zu einer vollständigen Ausrenkung kommt ist die Situation für alle Beteiligten offensichtlich.

Oft entstehen nach einem Sturz auf den Arm oder Ellenbogen Risse an den inneren oder äusseren Seitenbändern, sowie am häufigsten hinten aussen ( sog. posterolaterale Instabilität, PLRI ). Das Tückische ist, dass solche Kapsel- und Bandrisse am Ellenbogen, regelmässig unentdeckt bleiben und in chronische unklare Ellenbogenschmerzen übergehen.

Eine weitere Ursache für die Entstehung von Instabilitäten am Ellenbogen ist eine langsam chronisch schleichende Zerstörung des Gelenkes, wie zum Beispiel beim Rheuma.



Wie entdeckt man einen instabilen Ellenbogen ?


Erste Hinweise gibt ein chronischer Schmerzverlauf. Zum Teil gibt es ärztliche Untersuchungstests mit denen man - mehr oder weniger zuverlässig - den Verdacht einer Ellenbogeninstabilität erhärten kann.

Sog. "gehaltene Röntgenaufnahmen" sind nicht immer zuverlässig. Manchmal kann man Teil- oder vollständige Risse der Seitenbänder im Kernspintomogramm erkennen.

Zur definitiven Diagnose ist regelmässig eine Untersuchung in Narkose, ggf. kombiniert mit einer Röntgendurchleuchtung, und eine Arthroskopie des Ellenbogens notwendig.







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